Was ist MannSein?

Ich bin überzeugt, wenn wir unsere Sexualität heilen, ist viel in uns und auf der Welt geheilt. Alles, was der Mann tut, egal ob im Sport oder im Beruf, hat oft das gleiche Ziel. Der Mann will in die Freiheit gelangen. Die Frau will die Fülle. Das sind zwei grundlegende Eigenschaften, denen sich Männer und Frauen bewusst werden sollen. Wenn das nicht der Fall ist, entstehen Missverständnisse. Im Sexualakt ist es sehr häufig so, dass der Mann sehr schnell erregt ist, sehr schnell eine Betriebstemperatur von 80 % erreicht, die Frau in sehr vielen Fällen jedoch erst eine wesentlich geringere Betriebstemperatur hat. Sehr oft kommt der Mann bereits zum Orgasmus (100 % Betriebstemperatur), wenn die Frau in vielen Fällen gerade erst einmal 60 % ihrer sexuellen Betriebstemperatur erreicht hat. Der Mann hat sein Ziel – Orgasmus/Freiheit – erreicht. Sehr häufig dreht er sich um und schläft ein. Wenn das nur hin und wieder vorkommt, ist dies nicht schlimm, wird das jedoch zur Gewohnheit, wird die Frau irgendwann frustriert sein und irgendwann vielleicht keine Lust mehr auf Sex haben. Es ist ihr gar nicht bewusst, aber ihre Lust, sich mit dem Mann in sexueller Liebe zu verbinden, schwindet immer mehr. Wie kann man aus diesem Teufelskreis wieder herausfinden? Den ersten Schritt hast du damit gemacht, dass du das jetzt gelesen hast. Der zweite Schritt ist der, dass du Mann dir bewusst wirst, was deine ersten Erfahrungen in der Sexualität waren. Bitte nicht weiterlesen. Denke eine Zeit lang darüber nach. Und schreibe es auf ein Blatt Papier.

Vielleicht liest du liebe Frau diese Zeilen, weil es dich interessiert und du stellst dir die Frage: „Was wird im Seminar MannSein vermittelt, was nur für Männer bestimmt ist?“ Dann höre auch du an dieser Stelle auf zu lesen und stelle dir die gleiche Frage: „Wie waren die ersten sexuellen Erfahrungen meines Mannes?"

Wenn dein Mann dies nicht lesen will, was auch leicht möglich ist, stelle ihm diese Frage, lass ihm Zeit, sie zu beantworten. Gib ihm nicht schnell die Lösung.

 

Es ist die Selbstbefriedigung. Jetzt habe ich das Geheimnis gelüftet. Die Selbstbefriedigung ist oft die erste sexuelle Erfahrung der meisten Männer. Welcher Mann spricht darüber? Wer gesteht sich das ein? Bei den meisten entstehen Scham und Schuld. Warum schämen wir uns? Warum haben wir Schuldgefühle? Warum? Jeder Mann tut es und die meisten schämen sich dafür und trauen sich nicht einmal darüber zu reden. Was steckt dahinter? In den Seminaren gehen wir dem auf den Grund, warum Schuld und Scham dabei entstehen. Schuld und Scham blockieren uns. Viele von uns haben Schuld und Schamgefühle, dies wiederum stört unseren natürlichen Energiefluss. Auch dies sollte uns bewusst werden und uns immer weniger beeinflussen. Warum kann die Selbstbefriedigung die sexuelle Verbindung zwischen Mann und Frau beeinträchtigen. Um sich selbst zu befriedigen, geht man meistens in die Phantasie, in die Vorstellung, kreiert Bilder in seinem Verstand – und dies macht man ganz alleine, ohne eine Partnerin. Es kann sein, dass der Mann das jahrelang macht. Wenn man es eine lange Zeit tut, entsteht eine Gewohnheit und wie wir alle wissen, ist es sehr schwer, sich diese Gewohnheit abzugewöhnen. Nach Jahren der Selbstbefriedigung lernt der Mann eine Frau kennen, verliebt sich. Am Anfang kann es sogar sein, dass er im Moment des Zusammenseins seine alte Gewohnheit, die er sich bei der Selbstbefriedigung angeeignet hat, nicht braucht. Es kann jedoch sein, dass unbewusst sehr wohl die Bilder seiner Gewohnheit in ihm immer wieder erscheinen und hier beginnt der Kreislauf, der sehr häufig die Ursache für den späteren Frust im Ehebett darstellt. Im Sexualakt mischen sich die alten Gewohnheiten ein, man ist nicht präsent, man ist nicht achtsam, nicht bewusst und man spürt sich und seine geliebte Frau nicht mehr. Auch die Frau ist sich dessen nicht bewusst. Die Frau spürt nur, da fehlt etwas. Ich fühle mich nicht wahrgenommen, nicht achtsam angenommen. Und genau hier liegt die Wurzel des Dilemmas, das so viele Beziehungen zum Erstarren bringt. Warum so viel Frust/Unlust in den Schlafzimmern entsteht, warum die Pornoindustrie der größte Umsatzträger aller Wirtschaftszweige ist und du kaum jemanden triffst, der ehrlich zugibt, dass er Selbstbefriedigung betreibt, dass er sich Pornos ansieht, er ins Laufhaus, Bordell und in den Swinger-Club geht oder er eine heimliche Freundin hat. Oder die Frau hat einen heimlichen Verehrer. Da dies meistens heimlich geschieht, bewirkt es noch mehr Schuld und Schamgefühl. Ich habe das alles durchlebt und bin vor Jahren aufgewacht und wollte das alles nicht mehr. Ich habe mich danach einfach schmutzig und dreckig gefühlt. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, jetzt ist es genug. Ich will einen neuen Weg für mich finden. Ich habe diesen Weg gefunden. Wie auch du einen neuen Weg finden kannst, wie du und deine Frau wieder mehr Freude, Lust und gleichzeitig mehr Energie aus der sexuellen Verbindung gewinnen könnt, erfährst du beim Seminar „MannSein“. Ich freue mich auf dich. Herzlichst Franz – Freude im Tun. Und deine Frau kann dabei profitieren, obwohl sie nicht dabei ist. Die Seminarreihe „MannFrauSein“ ist in Arbeit.